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25
March
2005

Ein kleiner Ausflug in die Welt von .Net

Um mir ein besseres Bild von .Net machen zu können, installierte ich alle notwendigen Werkzeuge auf meinem PC und begann damit Code in C# zu schreiben. Ich bin der Meinung, als Java-Entwickler kann es nicht schaden, sich einmal mit C# zu beschäftigten. Kennt man beide Technologien, so fällt es leichter fundiert zu argumentieren. Doch zurück zum Thema. Zunächst wollte ich ein kleines Programm schreiben, welches in einer GUI den Inhalt einer Tabelle aus einer SQLite-Datenbank anzeigt. Im Wiki auf der Homepage von SQLite gibt es Links zu diversen ADO.NET -Implementierungen. Ich verwende die Implementierung SQLite.Net. Die Dokumentation ist leider praktisch nicht vorhanden, aber das Forum ist sehr hilfreich. Dort findet sich auch ein Link auf ein kleines Tutorial. Beim Schreiben des Codes bin ich dann über folgendes gestolpert:

con = new SQLiteConnection(connectionString);
con.Open();
SQLiteCommand cmd = new SQLiteCommand("SELECT * FROM foo", con);
SQLiteDataReader reader = cmd.ExecuteReader();

So wie es scheint, gibt es keine Abstraktionsschnittstelle vergleichbar zu JDBC. Dies macht ein nachträgliches Wechseln auf eine andere Datenbank nicht gerade einfach. Vermutlich macht es Sinn, sich zu Anfang seinen eigenen Abstraktionslayer zu schreiben? Da ich noch sehr neu in der Welt von .Net bin, ist es natürlich auch möglich, dass ich etwas übersehen habe. Allerdings konnte ich bisher in der Dokumentation keinen Hinweis auf einen Abstraktionslayer finden. Eventuell macht es auch Sinn, OdbcConnection zu verwenden, wenn man den Ansteuerungscode portabel halten möchte.

Comments

1. Zaphod
Nun, ich finde, dass schon die Namensähnlichkeit von "JDBC" und "ODBC" vermuten lässt, dass ODBC nicht die schlechteste Idee sein dürfte... :)